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Donsbrüggen

Auf dem Gelände der Kriegsgräberstätte Donsbrügger Heide fanden über 2 400 Tote des Zweiten Weltkrieges ihre letzte Ruhestätte. Neben gefallenen deutschen Soldaten liegen in Donsbrüggen über 400 zivile Opfer eines schweren Luftangriffs auf Kleve im Oktober 1944. Auch etwa 300 "Fremdarbeiter", die während ihres Einsatzes in Kleve ums Leben kamen, sind an diesem Ort bestattet.

Die deutschen Soldaten fielen fast alle in der Folge einer Offensive der Alliierten, die am 8. Februar 1945 bei Kleve begonnen hatte. Absicht der hier kämpfenden Briten und Kanadier war die Vereinigung mit den von Süden vorrückenden amerikanischen Truppen. In einer Zangenbewegung sollte der Niederrhein eingenommen werden. Nächste Ziele waren die Rheinüberquerung und die Besetzung des Ruhrgebiets.

Nach Ende der erbitterten Kämpfe blieben tausende von Gefallenen zurück. Während die Soldaten aus Großbritannien und dem Commonwealth zum größten Teil in der britischen Kriegsgräberstätte im Reichswald bestattet wurden, errichtete man ab dem Jahre 1948 für die deutschen Gefallenen die Kriegsgräberstätte in Kleve-Donsbrüggen.

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Historisch perspectief

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