Memoo
Reichswald
Nachdem der Krieg in Europa am 8. Mai 1945 zu Ende war, bemühte sich die britische Militärregierung am Niederrhein um die Bergung der Gefallenen aus dem Commonwealth. Auf alliierter Seite hatten nämlich nicht nur Soldaten aus Großbritannien gekämpft, sondern auch andere Untertanen der Königin: Neuseeländer, Australier und – an dieser Stelle -- vor allem Kanadier. Alle Gefallenen, ob sie nun als Flugzeugbesatzungen 1940 bis 1945 über Deutschland abgeschossen worden oder bei den erbitterten Kämpfen der letzten Kriegsmonate ums Leben gekommen waren, sollten an einem zentralen Ort ihre letzte Ruhe finden.
Die dazu notwendigen Umbettungen bereits Bestatteten wurden von deutschen Kriegsgefangenen vorgenommen und 1948 abgeschlossen. Die Gestaltung der Kriegsgräberstätte folgte Regeln, die von einer britischen Kommission bereits 1917 aufgestellt worden waren. Danach sollte es auf jeder solchen Anlage ein großes Opferkreuz geben und einen Altar mit der Aufschrift: "Their Name Liveth For Evermore" (Ihr Name lebt für ewig).
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