Leichter Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 250/7

Im Jahr 2015 wurde in der Nähe von Stalingrad ein seltener Sd.Kfz. 250/7 Ausf. A aus einem Stausee geborgen. Trotz fataler Schäden durch eine 45-mm-Granate blieb die Wanne erhalten, mitsamt den taktischen Markierungen des Kradschützen-Bataillons 64 (14. Panzer-Division). Das Fahrzeug weist einzigartige Feldmodifikationen auf, darunter verstärkte Halterungen für einen 8-cm-Granatwerfer und improvisierte Munitionslagerungen. Historisch war dieser Demag bei der Kampfgruppe Sauerbruch am strategisch wichtigen Brückenkopf von Werchne-Tschirskaja im Einsatz, um die Don-Übergänge für General Hoths Entsatztruppen zu sichern. Beim sowjetischen Durchbruch am 14. Dezember 1942 brach die Verteidigung zusammen; das Fahrzeug ging auf dem Rückzug verloren. Mit dem Fall der Brücke war das Schicksal der im „Kessel“ von Stalingrad eingeschlossenen 6. Armee besiegelt. Nach der Bergung wurde das Fahrzeug in den authentischen Kriegszustand zurückversetzt.














